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Ganzjährig nutzbare Sportfläche

Informationen zum Projekt Sportplatz und den Varianten

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Im Juni 2022 wurde an der Gemeindeversammlung ein Überweisungsantrag für eine ganzjährig nutzbare Sportfläche mit Streetworkout-Anlage angenommen.

Der Gemeinderat hat daraufhin verschiedene Umsetzungsvarianten geprüft, die nun der Bevölkerung zur Diskussion und Meinungsbildung vorgestellt werden, bevor über ein allfälliges Kreditbegehren entschieden wird.

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Für den FC Muhen ist dieses Projekt von grosser Bedeutung. Der Vorstand prüft die Varianten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Trainings- und Meisterschaftsbetrieb und erarbeitet eine fundierte Vereinsposition.

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Die in der Umfrage meistunterstützte Variante soll an der Gemeindeversammlung zur Abstimmung kommen. Für den FC Muhen ist entscheidend, dass die gewählte Lösung realisierbar, langfristig nutzbar und mit den Bedürfnissen des Vereins vereinbar ist. Einige Varianten schränken den Spielbetrieb stark ein oder sind finanziell nicht tragbar.

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Eine sorgfältige und möglichst objektive Beurteilung der Varianten ist daher zentral. Ebenso wichtig ist, dass alle Mitglieder und deren Angehörige über die gleichen Informationen verfügen, um die Haltung des Vereins einheitlich kommunizieren zu können.

Unsere Haltung: Der FC Muhen empfiehlt Variante 2

Der FC Muhen spricht sich klar für die Variante 2 aus. Sie bietet langfristig die beste Lösung für einen ganzjährigen Trainings- und Meisterschaftsbetrieb und schafft die nötigen Kapazitäten für die Zukunft.

Gleichzeitig bleibt die bestehende Infrastruktur weitgehend erhalten. Durch die Verlagerung von Fussballtrainings ins Freie werden zudem Sporthallen entlastet, wovon auch alle anderen Vereine profitieren.

Uns ist bewusst, dass diese Variante höhere Investitionen und eine längere Planungszeit erfordert. Entscheidend ist für uns jedoch, dass eine nachhaltige Sportanlage entsteht, die den Bedürfnissen aller Vereine und der Gemeinde auch in Zukunft gerecht wird.

Deshalb empfiehlt der FC Muhen bei der Gemeindeumfrage die Variante 2.

Variante 2

Neues Hauptfeld anstatt Trainingsfeld
Kostenschätzung: CHF 3,12 Mio.
Zeitliche Umsetzung: Langfristig
Mögliche Ligazugehörigkeit: 2. Liga inter
Beschrieb: Erstellung eines Kunstrasenfelds in den üblichen Feldgrösse. Die Färbergasse müsste im Bereich des Feldes verlegt werden. Entsprechend ist eine Einzonung des aktuellen Landwirtschaftslandes erforderlich (Verfahren zur Zonenänderung). Es ist auch möglich, das Feld mit einer Verschiebung des Gewässerraums näher an die Suhre zu schieben, falls die Gewässerraumverschiebung genehmigt wird (Genehmigung der aktuell laufenden BNO Teilrevision).

Vorteile

  • Ganzjährige Trainings- und Meisterschaftsnutzung bis 2. Liga.

  • Grössere Spielfläche → mehr Trainingskapazität 

  • Gewässerabstand wird eingehalten

  • Gute Voraussetzungen für weiteres Vereinswachstum

  • Mehr Hallenkapazität für andere Vereine

  • Vermietung an andere Vereine für Trainings und Meisterschaftsspiele möglich.

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Nachteile

  • Strassenverlegung erforderlich

  • Umzonung notwendig

  • Grössere Distanz zum Clubhaus

  • Längere Projektlaufzeit aufgrund Planungs- und Zonenverfahren

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Variante 1

Variante1a.jpg

Vorteile

  • Strasse muss nicht verlegt werden.

  • Kunstrasen ganzjährig nutzbar für Training 

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Nachteile

  • Für den 11er-Fussball bleibt nur noch der Naturrasenplatz meisterschaftstauglich.

    Gewässerabstand muss angepasst (verschoben) werden.

  • Sehr langwieriges und kaum durchführbares Verfahren

  • Meisterschaftstauglichkeit nur bis max. 4. Liga.

Bestehende Felder im aktuellen Gewässerraum
Kostenschätzung: CHF 1,9-2,2 Mio.
Zeitliche Umsetzung: Mittelfristig
Mögliche Ligazugehörigkeit: 4. Liga
Beschrieb: Erstellung eines Kunstrasenfeldes auf dem Trainings- oder Hauptplatz. Die Feldgrösse entspricht nicht den regulären Dimensionen und die mögliche Ligazugehörigkeit ist daher beschränkt. Die Ausführung ist nur möglich, wenn die aktuellen Gewässerräume asymmetrisch verschoben werden können (Genehmigung der aktuell laufenden BNO Teilrevision). Solange der Platz im Gewässerraum liegt ist nur ein Besitzstand und kein Neubau eines Kunstrasens möglich.

Variante 3

Neues Hauptfeld Färbergasse
Kostenschätzung: CHF 2,7 Mio. für Spielfeld / CHF 2,0 Mio. für neues Clublokal
Zeitliche Umsetzung: Langfristig
Mögliche Ligazugehörigkeit: 2. Liga inter
Beschrieb: Erstellung eines Kunstrasenfelds in den üblichen Feldgrösse auf der gegenüberliegenden Seite der Färbergasse. Entsprechend ist eine Einzonung des aktuellen Landwirtschaftslandes erforderlich (Verfahren zur Zonenänderung). Gleichzeitig müsste das aktuelle Hauptfeld ausgezont werden. Aufgrund der örtlichen Lage wäre ein Neubau eines Clublokals zu prüfen.

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Vorteile

•Ganzjährige Trainings- und Meisterschaftsnutzung bis 2. Liga.

•Grössere Spielfläche → mehr Trainingskapazität

•Ausgelegt auf zukünftiges Wachstum

•Vermietung an andere Vereine für Trainings und Meisterschaftsspiele möglich.

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Nachteile

•Bestehendes FC-Hüsli und A-Platz gehen verloren

•B-Platz muss trotzdem saniert werden

•Nur noch vier Garderoben verfügbar

•Sehr hohe Gesamtkosten (neues Clubhaus notwendig)

•Kinder müssen eine Strasse überqueren → erhöhtes Sicherheitsrisiko

•Landabtausch erforderlich, betrifft wertvolle Fruchtfolgefläche

Variante 4

Realisierung zusammen mit Kölliken
Kostenschätzung: CHF 2,5 Mio. (Total, Anteil Muhen höchstens 50%) / CHF 2,0 Mio. für neues Clublokal, respektive Ausbau Infrastruktur in Kölliken.
Zeitliche Umsetzung: Kurz/mittelfristig
Mögliche Ligazugehörigkeit: 2. Liga inter
Beschrieb: Erstellung eines Kunstrasenfelds in den üblichen Feldgrösse auf der Anlage in Kölliken. Die Anlage in Kölliken weist bereits jetzt die notwendige Zonenkonformität auf. Ein Verfahren zur Zonenänderung wäre daher nicht notwendig. Die Realisation wird zeitlich lediglich durch die Genehmigung der Baukredite bestimmt.

Vorteile

•Kosten können zwischen den Gemeinden aufgeteilt werden.

 

Nachteile

•Anlage liegt in Kölliken, Nutzung praktisch nur für den FC.

•Zwei wachsende Vereine teilen sich eine Spielfläche.

•Kaum Entlastung der Turnhallen in Muhen.

•Kein Mehrwert für Schule und Bevölkerung von Muhen.

•Höheres Verkehrsaufkommen durch Fahrten der Junioren (Elterntaxis).

•Da in Kölliken lediglich ein bestehendes Naturrasenfeld durch einen Kunstrasenplatz ersetzt wird, erhöht sich die verfügbare Trainingszeit pro Verein nur geringfügig. Bei schlechter Witterung müssten sich zudem zwei Vereine denselben Platz für Trainings und Meisterschaftsspiele teilen. Eine wesentliche Verbesserung des Meisterschaftsbetriebs sowie eine spürbare Entlastung der Sporthallen sind deshalb nicht gewährleistet.

•Der FC Kölliken wurde über diese Variante nicht informiert.

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