Ein klares JA zur Vergrösserung und Erneuerung des Fussballplatzes und zum FC Muhen!

Grossaufmarsch in Muhen: Die Kirche war übervoll, nicht zuletzt dank Gästen wie einigen Junioren des FC Muhen, die eine gut dreistündige Lektion Gemeindedemokratie erlebten (von 2709 Stimmberechtigten waren 431 anwesend). Der Kredit von 3,9 Millionen Franken für Vergrösserung und Erneuerung des Fussballplatzes, die Verlegung der Färbergasse samt Werkleitungen und die Sanierung des Nebenplatzes war letztlich eine klare Sache. Nach 1,5 Stunden Diskussion allerdings. Bodennaher Aufbau des Platzes oder Kunstrasen? Ist die Eigenleistung des Fussballclubs, 100 000 Franken, nicht zu mager? Ungerecht gegenüber anderen Vereinen?

Kunstrasen statt Naturrasen

Schliesslich obsiegte der Vorschlag des Gemeinderates, unterstützt von den Ortsparteien SVP, FDP und SP, auch weil die Argumente überzeugten: Ein Dorf lebt dank seinen Vereinen. Und der neue Platz komme nicht nur den 250 Aktiven und 120 Junioren des FC Muhen zu Gute, wie auch eine Turnhalle vielen Vereinen diene.

Der Antrag, aus ökologischer Sicht (Entsorgung) statt eines Kunstrasens auf einen «bodennahen Aufbau» des Platzes, wie er aktuell besteht, zu setzen, hatte keine Chance, obwohl der Kunstrasen eine Million mehr kostet. Bezogen auf die Anzahl Spielstunden pro Jahr, sprechen die Kosten für Kunstrasen, da er auch bei Regen und Schnee benutzt werden kann: 1450 Stunden statt bloss 700.


Bericht AZ vom 25.11.2018

https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/warum-die-gemeinde-die-waldeck-nicht-kaufen-wollte-133766483

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